Cyber Mobbing

Cyber Mobbing

Julia ist unsterblich in Daniel verliebt. Doch er will nichts von ihr wissen. Weil sie nun gekränkt ist, stellt sie ihn in der Schule vor anderen bloß und beleidigt ihn. In den Pausen wird Daniel von Julia und ihren Freundinnen bedroht.

Als der Schultag endlich vorüber ist und Daniel sich zuhause in Sicherheit wiegt, setzt er sich an den Computer, um seinen Facebook-Status zu aktualisieren. Zu seinem Schrecken stellt er fest, dass auf Facebook eine neue Gruppe mit dem Titel: "Der Anti-Daniel-Club - wir hassen den blöden Stinker!" gegründet wurde, die bereits 74 Mitglieder zählt.

Eindeutig Julias Werk. Und als wäre das nicht genug, erhält Daniel gemeine SMS am laufenden Band. Was Julia dabei gar nicht weiß: Sie macht sich damit sogar strafbar!

Nun reicht es Daniel endgültig und er beschließt sich zu wehren. Dazu geht er auf SaferInternet.at.

Dort findet er in der Safer Surfing Broschüre die 10 Tipps gegen Cyber-Mobbing.

Safer Surfing - Tipps & Tricks zum sicheren Umgang mit dem Internet

Cyber-Mobbing wird auch Cyber-Bullying oder Cyber-Stalking genannt. Die Opfer werden über das Internet oder Handy absichtlich bloßgestellt, beleidigt, oder bedroht. Dazu werden beispielsweise SMS, E-Mails oder Soziale Netzwerke verwendet.

Meist gehen diese Belästigungen über einen längeren Zeitraum hinweg.

Gesetzliche Folgen:

Mobbing ist eine ernste Sache und es gibt keine Entschuldigung dafür. Außerdem kann Mobbing über das Internet strafbar sein.

Ähnliche Delikte, wie zB Stalking - also das beharrliche Verfolgen von Opfern (sowohl real als auch virtuell) oder auch üble Postings in Online-Foren oder Communities (Beleidigungen, üble Nachrede, Verleumdungen) sind gesetzeswidrig.

Menschen die sich auf diese Art nur einen Scherz erlauben, oder den Freund/die Freundin bloß ein bisschen ärgern wollen, können sich so in äußerst unangenehme Gesetzeskonflikte bringen.

Bei Vergehen Minderjähriger, werden die Eltern oder Erziehungsberechtigten zur Verantwortung gezogen.