Das Austauschkind
Ewald bekommt einen Engländer. Und am Anfang kapiert Ewald gar nicht, dass das nichts zum Essen ist, sondern ein Kind, das sein Kumpel werden soll. Und überhaupt und sowieso wissen die Eltern immer was gut ist für Ewald. Und wissen sie das nicht, dann fragen sie einander, anstatt den Ewald selber.
Außerdem findet die Mama, dass Dreizehnjährige nicht einzeln sein wollen und falls doch - ist das abnormal. Und Mütter sind nicht dazu da um Abnormales an ihren Kindern zu unterstützen.
Die Billa, Ewalds Schwester, macht das schon ganz gut. Das mit dem Auflehnen. Aber Ewald ist zu gutmütig um sich aufzulehnen. Außerdem sagt die Billa: "Ewald du bist offenbar ein seltener Fall von Kind, bei dem die Erziehung Früchte getragen hat."
Ewald hat erkannt, dass er bei seinen Eltern weiter kommt wenn er das tut was sie von ihm erwarten. Doch dann kommt Jasper. Der scheint überhaupt nicht erzogen zu sein. Das findet jedenfalls die Mama.
Viel zum Lachen hast du mit dem Ewald und seiner Familie ganz sicher.
Bewertung:
Auf meiner Petzi-Skala hat das Austauschkind auf jedenfall ein YEAH verdient.
Petzi-Skala:
1:genial, 2:yeah, 3:cool, 4:okay, 5:forget it
Für deine Eltern: Typischer Christine Nöstlinger Roman mit wienerisch-österreichischem Charme. Das Austauschkind ist eine humorvolle und witzige Reise durch die Gefühlswelt von Jugendlichen. Geeignet für Kinder ab 12 Jahren. Das Buch umfasst 152 Seiten.
Viel Spaß und eine wunderbare Reise wünscht dir Pezi!
Das Austauschkind
von Christine Nöstlinger
(Verlag: Beltz & Gelberg;
ISBN: 3-407-78984-x; Preis ca. € 6,70)

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